Our policy brief, authored by Ben Crumpton, Melis Baydag, Niels Keijzer, Camilla Rocca, and Benedikt Erforth, delves into the multifaceted landscape of Africa’s digital transformation. Titled “Digital Transformation in Africa: From Gaps to Goals,” the brief offers a comprehensive analysis of the digital divide across the continent. It provides both a global perspective and a comparative examination of its various dimensions across and within African states. The main objective is to give an overview of the overall situation and trends in terms of moving African digital access from gaps to goals. The analysis primarily draws from three recent reports: the International Telecommunication Union’s (ITU, 2024) Measuring Digital Development: Facts and Figures, the GSMA’s (2024) State of Mobile Internet Connectivity, and data from the Ibrahim Index of African Governance (IIAG, 2024). In addition to a review of literature and quantitative data, the analysis incorporates insights from discussions held during a side event organized by IDOS, the Mo Ibrahim Foundation, and the European Think Tanks Group at the Ibrahim Governance Weekend on June 3, 2025, in Marrakesh.
Our policy brief, authored by Ben Crumpton, Melis Baydag, Niels Keijzer, Camilla Rocca, and Benedikt Erforth, delves into the multifaceted landscape of Africa’s digital transformation. Titled “Digital Transformation in Africa: From Gaps to Goals,” the brief offers a comprehensive analysis of the digital divide across the continent. It provides both a global perspective and a comparative examination of its various dimensions across and within African states. The main objective is to give an overview of the overall situation and trends in terms of moving African digital access from gaps to goals. The analysis primarily draws from three recent reports: the International Telecommunication Union’s (ITU, 2024) Measuring Digital Development: Facts and Figures, the GSMA’s (2024) State of Mobile Internet Connectivity, and data from the Ibrahim Index of African Governance (IIAG, 2024). In addition to a review of literature and quantitative data, the analysis incorporates insights from discussions held during a side event organized by IDOS, the Mo Ibrahim Foundation, and the European Think Tanks Group at the Ibrahim Governance Weekend on June 3, 2025, in Marrakesh.
Our policy brief, authored by Ben Crumpton, Melis Baydag, Niels Keijzer, Camilla Rocca, and Benedikt Erforth, delves into the multifaceted landscape of Africa’s digital transformation. Titled “Digital Transformation in Africa: From Gaps to Goals,” the brief offers a comprehensive analysis of the digital divide across the continent. It provides both a global perspective and a comparative examination of its various dimensions across and within African states. The main objective is to give an overview of the overall situation and trends in terms of moving African digital access from gaps to goals. The analysis primarily draws from three recent reports: the International Telecommunication Union’s (ITU, 2024) Measuring Digital Development: Facts and Figures, the GSMA’s (2024) State of Mobile Internet Connectivity, and data from the Ibrahim Index of African Governance (IIAG, 2024). In addition to a review of literature and quantitative data, the analysis incorporates insights from discussions held during a side event organized by IDOS, the Mo Ibrahim Foundation, and the European Think Tanks Group at the Ibrahim Governance Weekend on June 3, 2025, in Marrakesh.
Un groupe de députés européens de différents partis veut contester l’accord commercial UE-Mercosur devant la Cour de justice de l’Union européenne (CJUE), quelques semaines seulement avant sa signature, prévue en décembre au Brésil.
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Mit dem geplanten Start der Tropical Forest Forever Facility (TFFF) auf der COP30 im November 2025 eröffnet Brasilien die Chance, Mittel zum Schutz der Tropenwälder auszuweiten. Der Fonds, unterstützt von Tropenwald- und einigen europäischen Ländern, soll 125 Milliarden US-Dollar für Erhalt und Wiederherstellung mobilisieren. Er geht über die Kohlenstoffmarktlogik hinaus: Ziel sind konkrete Investitionen in den Waldschutz. Für messbare Vorteile für Klima und Biodiversität sind jedoch tiefgreifende strukturelle Veränderungen nötig.
Da die TFFF nicht durch Zuschüsse, sondern über Kredite und Anleihen finanziert wird, ist sie auf die Rendite-Interessen von Investor*innen ausgerichtet. Dies kann dazu führen, dass finanzielle Performance Umwelt-, Klima- und Gerechtigkeitsziele übertrumpft. Für die TFFF sollten klare Rendite-Obergrenzen festgelegt werden, sodass Profite nicht zulasten von Naturschutzzielen gehen. Es braucht Transparenzmechanismen, die das Verhältnis von finanziellen Erträgen zu Wald- und Gerechtigkeitsergebnissen zeigen. Die Zweckbindung eines Teils der Mittel als reine Zuschüsse kann dazu beitragen, dass die Ziele der Initiative nicht beeinträchtigt werden.
Die vorgeschlagenen jährlichen Zahlungen in Höhe von 4 US-Dollar pro Hektar werden dem ökologischen Wert der Wälder in Bezug auf Kohlenstoffbindung, Wasserregulierung und Biodiversität nicht gerecht. Besser wären regional differenzierte Zahlungen, die Entwaldungsdruck und Opportunitätskosten berücksichtigen, regelmäßig an Rohstoffpreise angepasst. Geld allein stoppt Entwaldung nicht, wenn die tieferliegenden Ursachen bestehen bleiben: Agrarsubventionen, die Anreize für Entwaldung schaffen, die fehlende rechtliche Anerkennung Indigener und Traditioneller Territorien (ITTs) sowie Handelsabkommen, die den Rohstoffabbau gegenüber dem Naturschutz begünstigen. Darüber hinaus muss die TFFF Investitionen ausdrücklich ausschließen, die auf die primären Wirtschaftssektoren abzielen, die die Entwaldung vorantreiben, etwa Landwirtschaft und Bergbau. Ein zu stark ökonomisierter Ansatz birgt die Gefahr, dass Wälder zu Finanzanlagen reduziert werden, die Marktschwankungen unterliegen, während die zugrundeliegenden politischen und wirtschaftlichen Ursachen der Entwaldung unberührt bleiben. Notwendig sind daher flankierende politische Reformen: die Abschaffung schädlicher Subventionen, die Einführung strengerer Vorschriften für Rohstofflieferketten und die Überarbeitung von Handelsabkommen, die Anreize für die Zerstörung von Wäldern schaffen.
Für den Erfolg der Initiative sind weitere Faktoren wichtig. Eine Überwachung mit Hilfe von Satellitendaten und unabhängigen Vor-Ort-Kontrollen, klare Referenzwerte und Messprotokolle, regelmäßige externe Audits und öffentliche Onlineplattformen zur Echtzeitüberwachung, könnten für Transparenz sorgen. Zwar müssen mindestens 20 % der Auszahlungen des Fonds an Indigene Völker und lokale Gemeinschaften (IP&LCs) fließen, die nachweislich die erfolgreicheren Waldschützer*innen sind. Aber: Ohne direkten Zugang und transparentes Rechnungswesen droht, dass die Untergrenze zur Obergrenze wird. Da Gelder derzeit vor allem an nationale Regierungen fließen, drohen politische Einflussnahme und Mittelabflüsse. Direkter Zugang für IP&LC-Vertreter*innen, zweckgebundene Konten mit öffentlicher Berichterstattung und eigene Governance-Strukturen für ITTs sind daher unerlässlich. Die Überwachung sollte ökologische Indikatoren wie Baumkronendichte und Degradierungsraten mit sozialen Metriken verbinden, darunter direkte Mittel für IP&LCs, Transparenz und Pünktlichkeit der Zahlungen, Anerkennung von ITTs sowie dynamische Entscheidungsprozesse mit regelmäßiger öffentlicher Berichterstattung.
Damit die TFFF wirksam ist, muss sie mit Artikel 2.1(c) des Pariser Abkommens verknüpft sein, der Finanzströme vorrangig auf Waldschutz, Unterstützung betroffener Gemeinschaften sowie Klimaschutz und Biodiversität statt auf Renditemaximierung ausrichtet. Dafür sind verbindliche Umweltziele, Entscheidungsgremien mit Mehrheit aus Tropenwaldländern sowie indigenen und lokalen Vertreter*innen und Folgenabschätzungen nötig, die Klima-, Biodiversitäts- und Gerechtigkeitswirkungen als Erfolgskriterien messen. Neben der Weiterentwicklung der TFFF sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Ressourcen zu mobilisieren und Entwaldungsursachen zu bekämpfen: strengere Vorschriften für Exporte, die im Zusammenhang mit Entwaldung stehen, und der Erlass der Auslandsschulden von Tropenwaldländern können erhebliche Ressourcen freisetzen, etwa für ein Naturschutz-Grundeinkommen.
Gerechte Wald-Governance erfordert die Umverteilung von Ressourcen und Entscheidungsmacht an diejenigen, die die Wälder vor Ort schützen, sowie politischen Willen zur Bekämpfung der strukturellen Ursachen der Entwaldung. Gelingt es, das globale Finanzsystem mit Klimazielen und den Rechten von IP&LCs in Einklang zu bringen, kann die TFFF echten Wandel bewirken – vorausgesetzt, die Profitlogik wird überwunden und eine Governance-Struktur umgesetzt, die Waldschützer*innen und IP&LCs ins Zentrum stellt und die politische Ökonomie der Entwaldung angeht.
Marcel Artioli ist Gastwissenschaftler im Bereich Umwelt-Governance am IDOS. Doktorand an der Scuola Normale Superiore in Florenz.
Nathalia Dreyer ist Fellow der Managing Global Governance (MGG) Academy 2025 am IDOS. Doktorandin an der Universidade Federal do Rio de Janeiro.
Jean Carlo Rodríguez-de-Francisco ist Senior Researcher in der Forschungsabteilung Umwelt-Governance am IDOS.
Mit dem geplanten Start der Tropical Forest Forever Facility (TFFF) auf der COP30 im November 2025 eröffnet Brasilien die Chance, Mittel zum Schutz der Tropenwälder auszuweiten. Der Fonds, unterstützt von Tropenwald- und einigen europäischen Ländern, soll 125 Milliarden US-Dollar für Erhalt und Wiederherstellung mobilisieren. Er geht über die Kohlenstoffmarktlogik hinaus: Ziel sind konkrete Investitionen in den Waldschutz. Für messbare Vorteile für Klima und Biodiversität sind jedoch tiefgreifende strukturelle Veränderungen nötig.
Da die TFFF nicht durch Zuschüsse, sondern über Kredite und Anleihen finanziert wird, ist sie auf die Rendite-Interessen von Investor*innen ausgerichtet. Dies kann dazu führen, dass finanzielle Performance Umwelt-, Klima- und Gerechtigkeitsziele übertrumpft. Für die TFFF sollten klare Rendite-Obergrenzen festgelegt werden, sodass Profite nicht zulasten von Naturschutzzielen gehen. Es braucht Transparenzmechanismen, die das Verhältnis von finanziellen Erträgen zu Wald- und Gerechtigkeitsergebnissen zeigen. Die Zweckbindung eines Teils der Mittel als reine Zuschüsse kann dazu beitragen, dass die Ziele der Initiative nicht beeinträchtigt werden.
Die vorgeschlagenen jährlichen Zahlungen in Höhe von 4 US-Dollar pro Hektar werden dem ökologischen Wert der Wälder in Bezug auf Kohlenstoffbindung, Wasserregulierung und Biodiversität nicht gerecht. Besser wären regional differenzierte Zahlungen, die Entwaldungsdruck und Opportunitätskosten berücksichtigen, regelmäßig an Rohstoffpreise angepasst. Geld allein stoppt Entwaldung nicht, wenn die tieferliegenden Ursachen bestehen bleiben: Agrarsubventionen, die Anreize für Entwaldung schaffen, die fehlende rechtliche Anerkennung Indigener und Traditioneller Territorien (ITTs) sowie Handelsabkommen, die den Rohstoffabbau gegenüber dem Naturschutz begünstigen. Darüber hinaus muss die TFFF Investitionen ausdrücklich ausschließen, die auf die primären Wirtschaftssektoren abzielen, die die Entwaldung vorantreiben, etwa Landwirtschaft und Bergbau. Ein zu stark ökonomisierter Ansatz birgt die Gefahr, dass Wälder zu Finanzanlagen reduziert werden, die Marktschwankungen unterliegen, während die zugrundeliegenden politischen und wirtschaftlichen Ursachen der Entwaldung unberührt bleiben. Notwendig sind daher flankierende politische Reformen: die Abschaffung schädlicher Subventionen, die Einführung strengerer Vorschriften für Rohstofflieferketten und die Überarbeitung von Handelsabkommen, die Anreize für die Zerstörung von Wäldern schaffen.
Für den Erfolg der Initiative sind weitere Faktoren wichtig. Eine Überwachung mit Hilfe von Satellitendaten und unabhängigen Vor-Ort-Kontrollen, klare Referenzwerte und Messprotokolle, regelmäßige externe Audits und öffentliche Onlineplattformen zur Echtzeitüberwachung, könnten für Transparenz sorgen. Zwar müssen mindestens 20 % der Auszahlungen des Fonds an Indigene Völker und lokale Gemeinschaften (IP&LCs) fließen, die nachweislich die erfolgreicheren Waldschützer*innen sind. Aber: Ohne direkten Zugang und transparentes Rechnungswesen droht, dass die Untergrenze zur Obergrenze wird. Da Gelder derzeit vor allem an nationale Regierungen fließen, drohen politische Einflussnahme und Mittelabflüsse. Direkter Zugang für IP&LC-Vertreter*innen, zweckgebundene Konten mit öffentlicher Berichterstattung und eigene Governance-Strukturen für ITTs sind daher unerlässlich. Die Überwachung sollte ökologische Indikatoren wie Baumkronendichte und Degradierungsraten mit sozialen Metriken verbinden, darunter direkte Mittel für IP&LCs, Transparenz und Pünktlichkeit der Zahlungen, Anerkennung von ITTs sowie dynamische Entscheidungsprozesse mit regelmäßiger öffentlicher Berichterstattung.
Damit die TFFF wirksam ist, muss sie mit Artikel 2.1(c) des Pariser Abkommens verknüpft sein, der Finanzströme vorrangig auf Waldschutz, Unterstützung betroffener Gemeinschaften sowie Klimaschutz und Biodiversität statt auf Renditemaximierung ausrichtet. Dafür sind verbindliche Umweltziele, Entscheidungsgremien mit Mehrheit aus Tropenwaldländern sowie indigenen und lokalen Vertreter*innen und Folgenabschätzungen nötig, die Klima-, Biodiversitäts- und Gerechtigkeitswirkungen als Erfolgskriterien messen. Neben der Weiterentwicklung der TFFF sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Ressourcen zu mobilisieren und Entwaldungsursachen zu bekämpfen: strengere Vorschriften für Exporte, die im Zusammenhang mit Entwaldung stehen, und der Erlass der Auslandsschulden von Tropenwaldländern können erhebliche Ressourcen freisetzen, etwa für ein Naturschutz-Grundeinkommen.
Gerechte Wald-Governance erfordert die Umverteilung von Ressourcen und Entscheidungsmacht an diejenigen, die die Wälder vor Ort schützen, sowie politischen Willen zur Bekämpfung der strukturellen Ursachen der Entwaldung. Gelingt es, das globale Finanzsystem mit Klimazielen und den Rechten von IP&LCs in Einklang zu bringen, kann die TFFF echten Wandel bewirken – vorausgesetzt, die Profitlogik wird überwunden und eine Governance-Struktur umgesetzt, die Waldschützer*innen und IP&LCs ins Zentrum stellt und die politische Ökonomie der Entwaldung angeht.
Marcel Artioli ist Gastwissenschaftler im Bereich Umwelt-Governance am IDOS. Doktorand an der Scuola Normale Superiore in Florenz.
Nathalia Dreyer ist Fellow der Managing Global Governance (MGG) Academy 2025 am IDOS. Doktorandin an der Universidade Federal do Rio de Janeiro.
Jean Carlo Rodríguez-de-Francisco ist Senior Researcher in der Forschungsabteilung Umwelt-Governance am IDOS.
Mit dem geplanten Start der Tropical Forest Forever Facility (TFFF) auf der COP30 im November 2025 eröffnet Brasilien die Chance, Mittel zum Schutz der Tropenwälder auszuweiten. Der Fonds, unterstützt von Tropenwald- und einigen europäischen Ländern, soll 125 Milliarden US-Dollar für Erhalt und Wiederherstellung mobilisieren. Er geht über die Kohlenstoffmarktlogik hinaus: Ziel sind konkrete Investitionen in den Waldschutz. Für messbare Vorteile für Klima und Biodiversität sind jedoch tiefgreifende strukturelle Veränderungen nötig.
Da die TFFF nicht durch Zuschüsse, sondern über Kredite und Anleihen finanziert wird, ist sie auf die Rendite-Interessen von Investor*innen ausgerichtet. Dies kann dazu führen, dass finanzielle Performance Umwelt-, Klima- und Gerechtigkeitsziele übertrumpft. Für die TFFF sollten klare Rendite-Obergrenzen festgelegt werden, sodass Profite nicht zulasten von Naturschutzzielen gehen. Es braucht Transparenzmechanismen, die das Verhältnis von finanziellen Erträgen zu Wald- und Gerechtigkeitsergebnissen zeigen. Die Zweckbindung eines Teils der Mittel als reine Zuschüsse kann dazu beitragen, dass die Ziele der Initiative nicht beeinträchtigt werden.
Die vorgeschlagenen jährlichen Zahlungen in Höhe von 4 US-Dollar pro Hektar werden dem ökologischen Wert der Wälder in Bezug auf Kohlenstoffbindung, Wasserregulierung und Biodiversität nicht gerecht. Besser wären regional differenzierte Zahlungen, die Entwaldungsdruck und Opportunitätskosten berücksichtigen, regelmäßig an Rohstoffpreise angepasst. Geld allein stoppt Entwaldung nicht, wenn die tieferliegenden Ursachen bestehen bleiben: Agrarsubventionen, die Anreize für Entwaldung schaffen, die fehlende rechtliche Anerkennung Indigener und Traditioneller Territorien (ITTs) sowie Handelsabkommen, die den Rohstoffabbau gegenüber dem Naturschutz begünstigen. Darüber hinaus muss die TFFF Investitionen ausdrücklich ausschließen, die auf die primären Wirtschaftssektoren abzielen, die die Entwaldung vorantreiben, etwa Landwirtschaft und Bergbau. Ein zu stark ökonomisierter Ansatz birgt die Gefahr, dass Wälder zu Finanzanlagen reduziert werden, die Marktschwankungen unterliegen, während die zugrundeliegenden politischen und wirtschaftlichen Ursachen der Entwaldung unberührt bleiben. Notwendig sind daher flankierende politische Reformen: die Abschaffung schädlicher Subventionen, die Einführung strengerer Vorschriften für Rohstofflieferketten und die Überarbeitung von Handelsabkommen, die Anreize für die Zerstörung von Wäldern schaffen.
Für den Erfolg der Initiative sind weitere Faktoren wichtig. Eine Überwachung mit Hilfe von Satellitendaten und unabhängigen Vor-Ort-Kontrollen, klare Referenzwerte und Messprotokolle, regelmäßige externe Audits und öffentliche Onlineplattformen zur Echtzeitüberwachung, könnten für Transparenz sorgen. Zwar müssen mindestens 20 % der Auszahlungen des Fonds an Indigene Völker und lokale Gemeinschaften (IP&LCs) fließen, die nachweislich die erfolgreicheren Waldschützer*innen sind. Aber: Ohne direkten Zugang und transparentes Rechnungswesen droht, dass die Untergrenze zur Obergrenze wird. Da Gelder derzeit vor allem an nationale Regierungen fließen, drohen politische Einflussnahme und Mittelabflüsse. Direkter Zugang für IP&LC-Vertreter*innen, zweckgebundene Konten mit öffentlicher Berichterstattung und eigene Governance-Strukturen für ITTs sind daher unerlässlich. Die Überwachung sollte ökologische Indikatoren wie Baumkronendichte und Degradierungsraten mit sozialen Metriken verbinden, darunter direkte Mittel für IP&LCs, Transparenz und Pünktlichkeit der Zahlungen, Anerkennung von ITTs sowie dynamische Entscheidungsprozesse mit regelmäßiger öffentlicher Berichterstattung.
Damit die TFFF wirksam ist, muss sie mit Artikel 2.1(c) des Pariser Abkommens verknüpft sein, der Finanzströme vorrangig auf Waldschutz, Unterstützung betroffener Gemeinschaften sowie Klimaschutz und Biodiversität statt auf Renditemaximierung ausrichtet. Dafür sind verbindliche Umweltziele, Entscheidungsgremien mit Mehrheit aus Tropenwaldländern sowie indigenen und lokalen Vertreter*innen und Folgenabschätzungen nötig, die Klima-, Biodiversitäts- und Gerechtigkeitswirkungen als Erfolgskriterien messen. Neben der Weiterentwicklung der TFFF sind zusätzliche Maßnahmen nötig, um Ressourcen zu mobilisieren und Entwaldungsursachen zu bekämpfen: strengere Vorschriften für Exporte, die im Zusammenhang mit Entwaldung stehen, und der Erlass der Auslandsschulden von Tropenwaldländern können erhebliche Ressourcen freisetzen, etwa für ein Naturschutz-Grundeinkommen.
Gerechte Wald-Governance erfordert die Umverteilung von Ressourcen und Entscheidungsmacht an diejenigen, die die Wälder vor Ort schützen, sowie politischen Willen zur Bekämpfung der strukturellen Ursachen der Entwaldung. Gelingt es, das globale Finanzsystem mit Klimazielen und den Rechten von IP&LCs in Einklang zu bringen, kann die TFFF echten Wandel bewirken – vorausgesetzt, die Profitlogik wird überwunden und eine Governance-Struktur umgesetzt, die Waldschützer*innen und IP&LCs ins Zentrum stellt und die politische Ökonomie der Entwaldung angeht.
Marcel Artioli ist Gastwissenschaftler im Bereich Umwelt-Governance am IDOS. Doktorand an der Scuola Normale Superiore in Florenz.
Nathalia Dreyer ist Fellow der Managing Global Governance (MGG) Academy 2025 am IDOS. Doktorandin an der Universidade Federal do Rio de Janeiro.
Jean Carlo Rodríguez-de-Francisco ist Senior Researcher in der Forschungsabteilung Umwelt-Governance am IDOS.
HELSINKI/VIENNA, 3 November 2025 - The 32nd Ministerial Council meeting of the Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) will take place on 4–5 December 2025 in Vienna, Austria. Hosted at the invitation of the OSCE Chairperson-in-Office, Minister for Foreign Affairs of Finland Elina Valtonen, the event will gather Foreign Ministers from the 57 OSCE participating States and 11 Partners for Co-operation.
Media representatives are invited to cover the proceedings, which will be held at Hofburg Palace in Vienna, Austria.
Registration and Accreditation
Media registration with the Austrian Federal Press Service will be open from Monday, 3 November and will remain available until Monday, 1 December at 17:00. Advance registration on the Austrian Federal Press Service’s online accreditation system is mandatory for both in-person and virtual attendance.
To register, please complete the required information, upload a recent high-quality digital colored photograph. Please do not use a scan from a document as this will not give the required image quality. In the registration form, fill in the data of your valid press card. Instead of your press card, you may also attach a letter from your media organisation confirming your personal assignment for this particular event. Media representatives will be notified by email once the registration process is approved in the system. All personal information provided during registration will be processed in accordance with General Data Protection Regulation (GDPR) requirements.
Media badge collection
Please note that media badges must be collected at the accreditation desk of the Austrian Federal Press Service at Hofburg, Innerer Burghof / Inner courtyard (close to the Ochsentor / OX gate) – 1010 Vienna prior to going to Hofburg Palace on:
* Tuesday, 2 December 2025: 9:00 – 17:00
* Wednesday, 3 December 2025: 9:00 – 18:00
* Thursday, 4 December 2025: 7:00 – 18:00
* Friday, 5 December 2025: 8:00 – 13:00
You are requested to present a valid press card or the original letter of confirmation from your media organisation, together with an official photo-ID (identity card, passport, or driver’s license), when collecting your badge.
Detailed information about media facilities, virtual participation, instructions for accreditation, media pool modalities and booking of hotels can be found here.
Visa requirements
Media representatives are asked to make their own arrangements for securing a visa, if required under Austrian law, for entry into Austria. Visa requirements can be found here.
Media representatives who need a visa to travel to Austria are required to apply in a timely manner. Prior to their travel to Austria, travelers are required to ensure that they have a valid passport which expires at least six months after their date of departure.
To ensure that visas are issued on time and in line with Schengen regulations, media representatives should file their visa application with the Austrian Embassy or the embassy representing Austria in Schengen issues as soon as possible – at the very latest 15 calendar days before the intended date of departure.
Visa application forms can be found here.
For any visa-related inquiries, please contact the relevant Austrian Consulate or the Federal Ministry of European and International Affairs of Austria.
Further updates and details, including media pool opportunities and operational guidelines for the Media Centre, will be regularly posted on the official Event Page.
For inquiries related to media participation at the 32nd Ministerial Council meeting, please contact Ms Petra Sarias, petra.sarias@gov.fi.
Media Accreditation: Austrian Federal Press Service federalpressservice@bka.gv.at
For general media inquiries, please contact press@osce.org.
Follow the news about the Ministerial Council:
As the OSCE's principal decision-making body, the Ministerial Council offers a key platform for Foreign Ministers to review and address the security situation in the OSCE area, as well as to evaluate the Organization's work in all its fields of activity.
Aujourd’hui dans Rapporteur : la liste de candidats pour diriger la DG Concurrence se réduit, les Vingt-Sept envisagent d’étendre les pouvoirs de Frontex à la défense anti-drones et à la protection des infrastructures, et un revirement français ouvre la voie à un accord sur le plan climat 2040 avant la COP30.
The post Dans les coulisses de la course à la direction de la DG Concurrence de la Commission appeared first on Euractiv FR.
– Les grandes familles : Traoré, Soura, Héma et Nikiéma à Douna, Banfora, Bobo Dioulasso, Ouagadougou et en France
– Les familles alliées : Zoungrana, Hien, Ouédraogo, Compaoré, Bassolet et Tindano à Ouagadougou et en France.
– Mme Zoungrana/Traoré Lalla Nadège ses frères et sœurs à Ouagadougou et Bobo Dioulasso
– La veuve Traoré/Nikiéma Sylvie
– Les enfants : Traoré Rachid Lionel à Bobo Dioulasso
– Traoré Nouroudine Wilfried à Ouagadougou
– Tindano née Traoré Laeticia en France
– Traoré Ange à Ouagadougou
– Les petits enfants : Traoré Kenou et Gloria à Ouagadougou
Vous remercient du fond du cœur pour vos soutiens multiformes et de compassions que vous leur avez témoignés lors du rappel à Dieu le 27 Septembre 2025 et de l'enterrement le 02 Octobre 2025 de leur fils, frère, neveu, cousin, oncle ; époux, père, grand père, beau-frère et beau-père Mr Traoré Adjibou Hermann précédemment logisticien à la coopération Italienne à Ouagadougou.
Ils se gardent de citer des noms de peur d'en oublier. Que le seigneur vous comble de ses grâces et vous rende le centuple de vos bienfaits. Ils vous informent par ailleurs que des messes seront dites à son intention aux dates ci-après :
– Dimanche 09/11/2025 à 9h à l'église notre dame des apôtres.
– Dimanche 16/11/2025 à 9h à l'église notre dame des apôtres.
– Dimanche 23/11/2025 à 9h à l'église notre dame des apôtres.
– Dimanche 30/11/2025 à 9h à l'église notre dame des apôtres.
– Dimanche 07/12/2025 à 9h à l'église notre dame des apôtres.
UNION DE PRIERE
KAFANDO FRANÇOIS (TAMPOUY SAMAND-NAABA) NE en 1940 DCD le 20-08-2024
Je suis la résurrection et la vie
Celui qui croit en moi, même s'il meurt, vivra,
Quiconque vit et croit en moi ne mourra jamais
Jean 11, 25-26
1
Le Naaba Kiiba chef de Tampouy et ses notables
La grande famille KAFANDO à Tuili (Zinikouy)
Tampouy, Bilbalgo, Nagrin, Karpala, Canada
La famille KAFANDO Tibila Daniel à Karpala
La famille du feu KAFANDO Goama Hippolyte
La famille du feu KAFANDO Tibila
Les familles alliées et belles familles
OUÉDRAOGO,TRAORE,KABORE,SOUBEIGA,
ROUAMBA,NIKIEMA,ZONGO,AKOUANDAMBOU,
COMPAORÉ et SAWADOGO
Vous réitérez leurs remerciements pour les nombreuses marques de sympathies de soutien moral spirituel et financier lors du rappel à Dieu de leur Père, grand-père, frère, ami, beau-père, oncle, arrière-grand-père KAFANDO FRANÇOIS (Tampouy Samand-Naaba) précédemment agent de la mairie de Ouagadougou à la retraite décédé le 20 AOÛT 2024 à l'âge de 84 ans.
Que Dieu tout puissant vous le rende au centuple
Par ailleurs elles vous informent que la grande messe tenant lieu de funérailles chrétiennes se déroulera selon le programme ci-après :
VENDREDI 07 NOVEMBRE 2025
Veillée de prière à l'Église Saint JEAN MARIE VIANNEY de Tampouy à 20H00
SAMEDI 08 NOVEMBRE 2025
Messe à l'Église Saint JEAN MARIE VIANNEY de Tampouy à 08H00
Nul ne disparait lorsque son souvenir demeure toujours dans nos cœurs
Sa majesté Naaba Kiba II chef du canton de Manga,
Le Tengsoba de Manga,
Le responsable coutumier de Gaogo,
Les grandes familles : KONDITAMDE, BOUDA, KABRE, ZAGRE, NIKIEMA, KINDA, GOUNGOUNGA, NACOULMA, ZOUNGRANA, à Gaogo, Manga et Ouagadougou ;
La famille de feu KONDITAMDE Joseph ancien maire de la commune de manga, à Manga et Ouagadougou,
KONDITAMDE Gabriel, ADJEPOUA/KONDITAMDE Louise, KONDITAMDE Paul, BOUDA Sébastien, ZAGRE Marc et Xavier, à Manga et à Ouagadougou ;
La famille de Feu KAGAMBEGA Nestor à Banfora ;
KAGAMBEGA Gérard et famille à Koudougou ;
Les familles alliées : KAGAMBEGA, YAMEOGO, RAMDE à Nayalgué, Koudougou et à Banfora, OUEDRAOGO à Koubri, ADJEPOUA à Pô et Ouagadougou, SEGUEDA à Katoulbéré /Ouargaye, Tenkodogo et Ouagadougou, DAH à Kampti et Ouagadougou, KALBAMBA à Bobo- Dioulasso et Ouagadougou, GUIGMA à Koupéla, SEMDE à Bobo-Dioulasso et Ouagadougou ;
Les enfants : Francis Éric à Manga ; Viviane épouse DAH, Landry, Nathalie épouse KABORE, Claude Joël à ouaga ;
Les beau fils et belle fille : DAH Ollo Frédéric, KONDITAMDE /SEGUEDA Z. Béatrice Félicité,
Les petits-enfants : Cédric Ben Anicet, Cécilia Leslie, Yan Anthony, Joseph Andy, Josias Emeric, Yéri Sarah Francine, Nacer Amadou, Sandrine Valérie, Joseph.
Les arrières petits-enfants : Hicham Ismaël, Awa Inaya Marceline, Jahdielle Viviane Nebnooma
Les Neveux et Nièces à Banfora, Koudougou, Ouagadougou et Pabré.
Très touchés par les nombreux témoignages de sympathie, de compassion, d'amitié, de soutiens multiples et multiformes manifestés lors du rappel à Dieu le 17 février 2025 et de l'inhumation le 20 février 2025 à Song-Naaba de leur épouse, sœur, mère, belle-mère, tante, grand-mère et arrière-grand-mère :
Mme KONDITAMDE/KARAMBEGA Marceline
Agent des services financiers à la retraite à Song-Naaba
Chevalier de l'Ordre du Mérite
Elles vous renouvellent leur profonde gratitude et leurs sincères reconnaissances, et vous convient à la grande messe tenant lieu de funérailles chrétiennes, qui sera célébrée à son intention, le samedi 08 Novembre 2025 à la paroisse notre Dame des Apôtres de la Patte d'oie, Ouagadougou à 8 heures 00 précédée d'une veillée de prière le Vendredi 07 Novembre 2025 à 20 heures, à la chapelle de Song Naaba.
Union de prières !!!
‘'… Venez, les bénis de mon père, recevez en partage le Royaume qui a été préparé pour vous depuis la fondation du monde'' Mathieu 25,34.
Les grandes familles BADO, BATIEBO et alliées ;
Profondément touchées par les nombreuses marques d'amitié, de fraternité, de sympathie, de compassion, de soutien spirituel, moral, matériel, financier et d'affection reçues lors du rappel à Dieu le 20 octobre, de l'inhumation le 23 octobre et de la grande messe de requiem le 26 octobre 2025, de BADO née KANTIEBO Elisabeth ;
Expriment leur sincère et profonde gratitude à tous ceux et celles qui de près ou de loin, ont témoigné leur sympathie dans cette douloureuse épreuve, par leurs présences, paroles, messages, prières ou gestes attentionnés.
Ils se gardent de citer des noms de peur d'en oublier.
Toutes pensées, toutes présences, tous mots réconfortants resteront gravés dans leur cœur comme un témoignage d'amour et d'humanité.
Que le tout puissant rende au centuple les bienfaits de chacun.
UNION DE PRIERES