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Nachrichten und Pressemitteilungen
Updated: 10 hours 6 min ago

DIW-Konjunkturbarometer springt im Oktober über 100-Punkte-Marke, Fundament bleibt aber wacklig

Wed, 28/10/2026 - 09:29
Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) macht im Oktober einen deutlichen Sprung nach oben. Nach 95,9 Punkten im September steigt es um gut fünfeinhalb auf nun 101,5 Punkte und liegt damit erstmals seit Februar wieder über der neutralen 100-Punkte-Marke, ...

Subjektive Einkommensarmut ist gesunken, bleibt bei Sozialleistungs- beziehenden aber hoch

Wed, 28/10/2026 - 08:27
Tatsächliche Einkommen stiegen 2002 bis 2022 stärker als die zum Zurechtkommen benötigten Einkommen – Anteil der Befragten mit subjektiver Einkommenslücke sinkt auf rund 20 Prozent – Arbeitslose Sozialleistungsbeziehende bleiben aber unverändert häufig betroffen Die Einkommen in Deutschland sind ...

STT-1-26

Mon, 26/10/2026 - 23:00

Die Fesseln der Einhörner

Mon, 26/10/2026 - 11:17
Wer als Start-up in Europa zügig und stark wachsen will, stößt schnell an seine Grenzen. Daran ist auch die Politik schuld, Deutschland feiert einen Start-up-Rekord. Immerhin 38 Unicorns, also nicht börsennotierte Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde Dollar, zählt der neu entwickelte Hurun Global Unicorn Index für die Bundesrepublik. An Ideen und Gründergeist mangelt es offenkundig nicht., Dieser Gastbeitrag von Alexander S. Kritikos und Alexander Schiersch ist am 16. Oktober 2026 in der WirtschaftsWoche erschienen., Die Probleme kommen eher in der Wachstumsphase. In späteren Finanzierungsrunden stammen weniger als 15 Prozent des Kapitals von deutschen Investoren. Die Wertschöpfung entsteht bei uns, aber die Kontrolle wandert nach London, New York und ins Silicon Valley. Genau hier liegt ein europäisches ...

Diese Wut kann auch in Deutschland ausbrechen

Mon, 26/10/2026 - 10:20
Wenn Menschen das Gefühl haben, es nicht mehr zu schaffen, entsteht daraus eine enorme Wut. Die Politik muss gezielt helfen, statt Signale an die Falschen zu senden. , Frankreich brennt, auch in Griechenland gibt es Demonstrationen. Was Anfang Oktober als Schülerprotest gegen marode Schulen begann, ist am vergangenen Wochenende zu landesweiten Massenprotesten gegen die explodierenden Lebenshaltungskosten geworden: mehr als eine halbe Million Menschen auf den ...

Tankrabatt-Monitor: Weitergabe zuletzt wieder etwas höher

Thu, 22/10/2026 - 13:32
Drei Wochen nach Einführung des Tankrabatts zieht Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Zwischenbilanz. Täglich verfolgt der Tankrabatt-Monitor des DIW Berlin die Preisentwicklung für Benzin und Diesel ...

Bauwirtschaft könnte Bauleistung ohne Mehrbeschäftigung deutlich steigern

Wed, 21/10/2026 - 10:01
Hoher Baubedarf erfordert mehr Kapazitäten in der Bauwirtschaft – Arbeitskräftemangel macht Erhöhung der Arbeitsproduktivität erforderlich – Bauleistung könnte ohne Mehrbeschäftigung um rund zwölf Prozent höher liegen – Moderne Produktionsmethoden müssten dazu schneller und flächendeckender ...

11. ÖAW-STAT Lecture: Sabine Zinn über die Bedeutung von Langzeitstudien für evidenzbasierte Politik

Tue, 20/10/2026 - 16:58
Wie lassen sich gesellschaftlicher Wandel, soziale Ungleichheiten und individuelle Lebensverläufe über die Zeit hinweg verstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die 11. ÖAW-STAT Lecture am 21. Oktober 2026 in Wien. Zu Gast ist Sabine Zinn, Direktorin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) am ...

Ja, Migranten zahlen Ihre Rente

Mon, 19/10/2026 - 11:29
Eine ehrliche Bilanz zeigt: Zugewanderte sind keine Last für die Sozialsysteme, sondern eine ihrer wichtigsten Stützen. Lesen Sie hier die Live-Debatte nach., Wer zahlt eigentlich die Rente der Babyboomer? Wer pflegt unsere Eltern, wenn sie Hilfe brauchen? Und wer verhindert, dass die Beiträge für Rente, Gesundheit und Pflege noch schneller steigen? Die ehrliche Antwort auf alle drei Fragen lautet: zunehmend Menschen, die nicht in Deutschland geboren ...

Nur 67 Prozent des Tankrabatts werden an die Verbraucher*innen weitergegeben

Thu, 15/10/2026 - 11:02
Zwei Wochen nach Einführung des Tankrabatts zieht Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Zwischenbilanz. Täglich verfolgt der Tankrabatt-Monitor des DIW Berlin die Preisentwicklung für Benzin und Diesel ...

„Nur 67 Prozent des Tankrabatts werden an die Verbraucher*innen weitergegeben“

Thu, 15/10/2026 - 10:20

Zwei Wochen nach Einführung des Tankrabatts zieht Wettbewerbsexperte Tomaso Duso, Leiter der Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Zwischenbilanz. Täglich verfolgt der Tankrabatt-Monitor des DIW Berlin die Preisentwicklung für Benzin und Diesel an den Tankstellen.

Nach zwei Wochen Tankrabatt zeigt sich in unserem Tankrabatt-Monitor, dass nur rund zwei Drittel der Preissenkung von 16,7 Cent bei den Verbraucher*innen ankommen. Seit dem 1. Oktober sind die Preise in Deutschland im Durchschnitt um 10 bis 11 Cent je Liter stärker gesunken als in Frankreich, wo es keinen Rabatt gibt.

Noch deutlicher ist die Entwicklung über die Zeit. In den ersten Tagen sind die Preise um rund 12 Cent stärker gefallen als in Frankreich, beim Diesel um bis zu 13,6 Cent. Die Weitergabe ist über die Zeit kleiner geworden und liegt seit dem 8. Oktober bei durchschnittlich nur noch 9 Cent. Auch beim Tankrabatt im Frühjahr hat die sie mit der Zeit nachgelassen, damals allerdings erst gegen Ende.

Wie viel genau ankommt, hängt auch davon ab, welchen Tag vor dem Rabatt man als Referenzpunkt nimmt. Vergleicht man die Entwicklung mit dem 27. September statt mit dem 30. September, liegt die Weitergabe bei über 80 Prozent, da die Preise in Deutschland schon im September stärker gefallen sind als in Frankreich. An der Entwicklung seit dem 1. Oktober ändert der Vergleichstag aber nichts: Die Weitergabe nimmt ab.

Die Steuersenkung kommt zuerst bei Raffinerien und Großhändlern an. Ob sie weitergegeben wird, hängt vom Wettbewerb auf dieser Stufe ab. Und dort gibt es deutliche Hinweise, dass der Wettbewerb schwach ist. Das Bundeskartellamt sollte seine Untersuchungen auf der Raffinerie- und Großhandelsstufe konsequent fortführen, denn der dortige mangelnde Wettbewerb ist nicht nur in Zeiten des Tankrabatts ein Problem.


SOEP-6-26-ST

Thu, 15/10/2026 - 00:00

GC-1-26-Stip-e

Thu, 15/10/2026 - 00:00

GC-1-26-Ref-e

Thu, 15/10/2026 - 00:00

SOEP-5-26-ST

Thu, 15/10/2026 - 00:00

Rente an Inflation zu koppeln hätte erhebliche Nachteile

Wed, 14/10/2026 - 09:38
Würden Renten künftig mit der Inflation statt mit den Löhnen steigen, fielen Rentenerhöhungen insgesamt deutlich niedriger aus – Rentner*innen mit niedrigen Einkommen und kürzerer Lebenserwartung könnten aber profitieren, wenn die Einstiegsrente deutlich erhöht und danach nur noch mit der Inflation ...

Eine faire Pflegefinanzierung ist möglich

Mon, 12/10/2026 - 10:41
Die Regierung will das Finanzloch der Pflegeversicherung durch höhere Beiträge stopfen. Dabei gäbe es gerechtere Wege – echte Solidarität und hohe Vermögen ranziehen., Die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung ist dringend notwendig: Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland hat sich in den vergangenen 20 Jahren auf inzwischen mehr als sechs Millionen Menschen verdreifacht. Ohne Gegenmaßnahmen droht der Pflegeversicherung bereits 2028 eine ...

SUARE II-Kickoff: Gelungener Auftakt der 2. Projektphase am DIW Berlin

Mon, 12/10/2026 - 10:00
Am 8. und 9. Oktober traf sich das Team des Forschungsprojekts „Längsschnittstudie zu Geflüchteten aus der Ukraine in Deutschland (SUARE)“ am DIW Berlin zum Auftakt der zweiten Projektphase.   SUARE begleitet Menschen, die infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine nach Deutschland ...

DIW Berlin startet Tankrabatt-Monitor: Wie viel der Steuersenkung kommt an der Zapfsäule an?

Thu, 08/10/2026 - 13:12
Zum 1. Oktober hat die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Rechnerisch werden die Kraftstoffe damit knapp 17 Cent pro Liter billiger. Ob diese Entlastung die Verbraucher*innen erreicht, ist bislang unklar. Die Abteilung Unternehmen und Märkte im ...

Bilanz nach Hitzesommer: Brandfläche in Deutschland mehr als doppelt so groß wie im Zehnjahresmittel

Thu, 08/10/2026 - 10:13
Zusammenfassung:

8. Oktober 2026 – in diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. Dies unterstreicht die Bedeutung von Klimaschutz sowie einer besseren Vorbereitung auf Vegetationsbrände, etwa durch Aufklärung der Bevölkerung und den Einsatz neuer Technik zur Brandbekämpfung.


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