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Transitional Justice or Political Retaliation? Bangladesh’s Journalists on Trial 

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 17:47
As Bangladesh’s tribunal for 1971 atrocities is being used to prosecute journalists, the line between accountability and revenge is being tested. 

Erben im Ausland: Was die EU-Erbrechtsverordnung für Ihr Erbrecht ändert

The European Political Newspaper - Thu, 27/08/2026 - 17:31

*Praxisnaher Ratgeber, redaktionell geprüft – Stand: August 2026*

Wer im Ausland lebt, dort ein Ferienhaus besitzt oder Angehörige jenseits der deutschen Grenze hat, stößt im Erbfall schnell auf eine Frage, die viele Personen erst zu spät stellen: Welches Erbrecht gilt eigentlich, wenn Wohnsitz, Staatsangehörigkeit und Nachlassvermögen in verschiedenen Ländern liegen? Seit 2015 gibt es darauf eine einheitliche Antwort für fast den gesamten europäischen Raum. Der folgende Beitrag erklärt, wie das Erben im Ausland heute funktioniert, welche Rolle der letzte Wohnsitz spielt, wofür das Europäische Nachlasszeugnis gedacht ist – und was auf nationaler Ebene in Deutschland an Nachweisen und Anträgen üblich bleibt.

Wann ein Erbfall einen Auslandsbezug hat

Ein Erbfall gilt als grenzüberschreitend, sobald mindestens ein Element davon nicht ausschließlich in Deutschland liegt. Das betrifft in der Praxis vor allem drei Konstellationen:

  • Der Erblasser hatte seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland, etwa als Rentner in Spanien oder Berufstätiger in Frankreich.
  • Zum Nachlass gehören Vermögenswerte im Ausland, etwa eine Immobilie, ein Bankkonto oder ein Unternehmensanteil.
  • Erben leben selbst im Ausland und müssen ihre Erbenstellung dort nachweisen.

Schon eine dieser Konstellationen reicht, damit sich Erben mit mehr als einer Rechtsordnung auseinandersetzen müssen. Genau für solche Fälle wurde die europäische Erbrechtsverordnung geschaffen.

Welches Recht gilt? Die EU-Erbrechtsverordnung im Überblick

Vor 2015 richtete sich das anwendbare Erbrecht in Deutschland nach der Staatsangehörigkeit des Erblassers, während andere Staaten auf den Wohnsitz abstellten – ein Nährboden für widersprüchliche Entscheidungen. Die EU-Erbrechtsverordnung (EU-ErbVO) hat diesen Flickenteppich beendet: Seit dem 17. August 2015 gilt für die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen grundsätzlich das Recht des Staates, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte (Art. 21). Das gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit und einheitlich für den gesamten Nachlass, auch für Immobilien im Ausland. Bestimmt wird die Anwendung also nicht mehr durch den Pass, sondern durch den tatsächlichen Lebensmittelpunkt zum Todeszeitpunkt.

Wer diese automatische Anknüpfung nicht möchte, kann in einem Testament oder Erbvertrag ausdrücklich das Recht des eigenen Heimatlandes wählen (Art. 22). Diese Rechtswahl muss klar formuliert und in der geforderten Form errichtet sein; sie wird von deutschen wie ausländischen Gerichten anerkannt und ist besonders für einen deutschen Staatsangehörigen sinnvoll, der dauerhaft im Ausland lebt, aber weiterhin nach deutschem Erbrecht vererben will. Ohne eine solche Erklärung greift automatisch das Recht am letzten Aufenthaltsort, selbst wenn der Erblasser Deutscher war und nie eine bewusste Entscheidung getroffen hat. Ein Anwalt für Erbrecht kann schon zu Lebzeiten prüfen, ob eine Rechtswahl sinnvoll ist – die Kosten für diese Beratung sind meist überschaubar, gemessen am Aufwand einer späteren Klärung im Erbfall.

Illustration eines Paares am Schreibtisch, das gemeinsam ein Testament mit Rechtswahlklausel liest, Symbolbild internationales Erbrecht

Nicht erfasst sind Dänemark, Irland und – seit dem Austritt – das Vereinigte Königreich; dort gelten weiterhin eigene Kollisionsregeln. Für Vermögen in der Schweiz oder den USA entscheidet zusätzlich das nationale internationale Privatrecht des Drittstaats über Zuständigkeit und Anerkennung. Auch innerhalb der EU bleiben Unterschiede spürbar: Wer nach französischem Recht erbt, muss mit anderen Pflichtteilsregeln rechnen als bei österreichischem oder deutschem Erbrecht.

Das Europäische Nachlasszeugnis als Ausweis über Grenzen hinweg

Damit Erben ihre Rechtsstellung nicht in jedem betroffenen Land einzeln beweisen müssen, wurde mit der Verordnung das Europäische Nachlasszeugnis (ENZ) eingeführt. Beantragen kann es jede Person, die als Erbe, Vermächtnisnehmer oder Testamentsvollstrecker ein rechtliches Interesse nachweist; nötig ist dafür ein Formblatt mit Angaben zum Erblasser, zum Nachlass und zu den Antragstellern. Zuständig ist das Gericht am letzten Aufenthaltsort des Erblassers – in Deutschland das Nachlassgericht –, danach gilt das Dokument in allen teilnehmenden EU-Staaten ohne weiteres Anerkennungsverfahren.

Infografik mit Vergleich der wichtigsten Merkmale zwischen Europäischem Nachlasszeugnis und deutschem Erbschein

Die wichtigsten Unterschiede zum klassischen deutschen Erbschein zeigt die folgende Übersicht:

Merkmal Europäisches Nachlasszeugnis Deutscher Erbschein Geltungsbereich EU-weit (außer DK, IE) Nur Deutschland Gültigkeit 6 Monate, verlängerbar Zeitlich unbegrenzt Zuständige Stelle Nachlassgericht am letzten Aufenthaltsort Nachlassgericht des Wohnsitzes Kosten Wie Erbschein, wertabhängig Wertabhängig nach Nachlasswert

In der Praxis beantragen viele Erben beide Dokumente parallel, weil manche deutsche Behörden und Kreditinstitute weiterhin den vertrauten Erbschein bevorzugen, während ausländische Stellen mit dem ENZ direkt arbeiten.

Von der europäischen auf die deutsche Ebene: Erbschein beantragen

Sobald geklärt ist, welches Recht gilt und ob ein ENZ nötig ist, rückt die nationale Ebene in den Fokus. In Deutschland bleibt der Erbschein für viele Alltagsfälle – Grundbuchänderung, Kontoauflösung, Fahrzeugummeldung – das gängigste Nachweisdokument. Wer Erbschein beantragen möchte, stellt den Antrag beim zuständigen Nachlassgericht und benötigt in der Regel:

  1. Die Sterbeurkunde des Erblassers im Original oder als beglaubigte Kopie.
  2. Ein eröffnetes Testament oder, ohne letztwillige Verfügung, Nachweise der gesetzlichen Erbfolge.
  3. Eine eidesstattliche Versicherung vor dem Nachlassgericht oder einem Notar.
  4. Personalausweise der Antragsteller sowie gegebenenfalls Übersetzungen ausländischer Urkunden.

Gerade bei Auslandsbezug verzögert sich der Antrag häufig, weil ausländische Urkunden zunächst übersetzt und teils mit einer Apostille versehen werden müssen; bis der Erbschein beantragt und ausgestellt ist, vergehen dann oft mehrere Wochen. Wie unterschiedlich Behörden innerhalb der EU mit grenzüberschreitenden Nachweisen umgehen, zeigt sich auch bei anderen Verwaltungsvorgängen – etwa bei der Patientenerklärung zur Europäischen Krankenversicherung oder bei der Frage, warum Pflegeleistungen in den Mitgliedstaaten so unterschiedlich bewilligt werden. Wer solche Abläufe kennt, erkennt das Muster wieder: einheitliches EU-Recht auf dem Papier, unterschiedliche Bearbeitungspraxis vor Ort. In komplizierten Fällen – etwa bei mehreren Erben oder streitigen Testamenten – lohnt sich frühzeitig der Rat eines Anwalts.

Wohnsituation der Hinterbliebenen: Wohngeld und finanzielle Unterstützung

Ein Erbfall verändert oft nicht nur die Vermögenslage, sondern auch die Wohnsituation der Hinterbliebenen. Verstirbt etwa der Ehepartner, der bislang das Haupteinkommen erwirtschaftet hat, verschiebt sich die finanzielle Basis der Familie spürbar – besonders wenn ein Teil des Nachlasses erst nach der Abwicklung im Ausland zur Verfügung steht. In solchen Übergangsphasen lohnt sich ein Blick auf staatliche Unterstützung: Wer wegen geringeren Einkommens vorübergehend Schwierigkeiten hat, die Miete zu tragen, findet mehr Informationen dazu in Form von Wohngeld, das unabhängig vom laufenden Erbverfahren beantragt werden kann.

Familie beim Sortieren von Unterlagen und Kartons in einer hellen Wohnung, Symbolbild für Wohnsituation nach einem Erbfall

Muss eine geerbte Immobilie im Ausland tatsächlich geräumt, verkauft oder von den Erben selbst bezogen werden, kommt häufig ein Umzug ins Spiel. Worauf es dabei ankommt, beschreibt der Beitrag über Standortvorteile beim Wohnungswechsel; wer den Umzug nicht allein stemmen will, findet Hintergründe dazu, warum erfahrene Familienbetriebe in der Umzugsbranche überzeugen.

Steuern und weitere Pflichten bei Auslandserbschaften

Neben der zivilrechtlichen Frage, welches Erbrecht gilt, bleibt die Erbschaftsteuer ein eigenes Kapitel: Die EU-Erbrechtsverordnung regelt das Steuerrecht ausdrücklich nicht. Deutschland besteuert grundsätzlich das weltweite Vermögen, wenn Erblasser oder Erbe hier ansässig waren; parallel kann der Staat, in dem eine Immobilie im Ausland liegt, ebenfalls Steuern erheben. Doppelbesteuerungsabkommen existieren bislang nur mit wenigen Ländern, etwa Frankreich. Auch Fristen zählen: Nach § 1944 BGB gilt für die Ausschlagung einer Erbschaft eine Frist von sechs Wochen, die sich bei Auslandsbezug auf sechs Monate verlängert.

Häufig gestellte Fragen Wann braucht man ein Europäisches Nachlasszeugnis?

Immer dann, wenn Erben ihre Rechtsstellung gegenüber Behörden, Banken oder Grundbuchämtern in einem anderen EU-Staat als Deutschland nachweisen müssen, etwa bei einer geerbten Ferienwohnung in Italien oder einem Konto in Frankreich.

Wie lange ist das Nachlasszeugnis gültig?

Es gilt sechs Monate ab Ausstellung. Eine Verlängerung ist möglich, wenn das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist; das zuständige Gericht kann eine beglaubigte Abschrift mit neuer Frist erteilen.

Kann ich für mein Erbe das deutsche Recht wählen, obwohl ich im Ausland lebe?

Ja. Über eine ausdrückliche Rechtswahl im Testament oder Erbvertrag lässt sich festlegen, dass für die gesamte Rechtsnachfolge das Recht des eigenen Heimatlandes gelten soll, auch wenn der gewöhnliche Aufenthalt im Ausland liegt.

Was passiert, wenn Vermögen außerhalb der EU betroffen ist?

Für Staaten wie die Schweiz, Großbritannien oder die USA gilt die Verordnung nicht. Hier entscheidet das jeweilige nationale internationale Privatrecht, welches Erbrecht anzuwenden ist und wie ein deutsches Nachlasszeugnis dort anerkannt wird.

Fazit

Die EU-Erbrechtsverordnung hat internationale Erbfälle planbarer gemacht: Sie schafft mit dem gewöhnlichen Aufenthalt einen einheitlichen Anknüpfungspunkt und stellt mit dem Nachlasszeugnis ein länderübergreifend anerkanntes Dokument bereit. Wer im Ausland lebt oder dort Vermögen besitzt, sollte dennoch frühzeitig prüfen, ob eine Rechtswahl im Testament sinnvoll ist und welche Nachweise auf deutscher Ebene zusätzlich nötig sind. So bleibt aus einer klar geregelten Rechtslage im Ernstfall kein zäher bürokratischer Weg.

Quelle: Your Europe – Abwicklung grenzüberschreitender Erbsachen in der EU

Der Beitrag Erben im Ausland: Was die EU-Erbrechtsverordnung für Ihr Erbrecht ändert erschien zuerst auf Neurope.eu - News aus Europa.

Categories: European Union

China’s Tourism Industry Gains Momentum Thanks to Visa-Free Policies

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 17:27
China is poised to become a global powerhouse as both a source and destination for international tourism.

Tottenham sign Man City's Marmoush on loan

BBC Africa - Thu, 27/08/2026 - 16:34
Tottenham sign Manchester City forward Omar Marmoush on loan until the end of the season, with an obligation to make the deal permanent for £60m next summer.
Categories: Africa

'Silence is complicity' - top footballer hits out over Cameroon femicides

BBC Africa - Thu, 27/08/2026 - 16:26
The killing of at least eight women in a week has sparked outrage in Cameroon.
Categories: Africa

The Tibet-Nepal Flood Is a Himalayan Climate Security Warning

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 15:56
The catastrophic flood this week proves that Tibet needs to be at the center of international climate security discussions.

U.S. Midwest Flooding Is a Growing Threat to Agriculture

Africa - INTER PRESS SERVICE - Thu, 27/08/2026 - 15:36

The consequences of flooding extend far beyond damaged roads and infrastructure. They reach America’s farmlands, the soul of America’s food supply. Credit: Shutterstock

By Esther Ngumbi and Christy Gibson
URBANA, Illinois, US, Aug 27 2026 (IPS)

Across the U.S. Midwest, from Illinois to Indiana to Ohio, severe storms and heavy rains  caused devastating flooding, extensive damage to infrastructure, and the displacement of hundreds of thousands of people. The historic scale and severity of flooding led to the issuance of disaster proclamations for the States of Illinois and Indiana.

Often underestimated and overlooked are the devastating and economically costly consequences of flooding for agriculture, crop production, agroecosystems, and, most importantly, America’s Midwest region’s critical infrastructure: its farmlands which lead the nation in the production of major crops, including corn and soybeans, collectively contributing to the United States agriculture  sector that is valued at $1.5 trillion.

Policymakers must pay attention to flooding and recognize it as a serious threat to American agriculture, with devastating impacts on America’s food supply, farm incomes, and national food security

This needs to change. Policymakers must pay attention to flooding and recognize it as a serious threat to American agriculture, with devastating impacts on America’s food supply, farm incomes, and national food security. Furthermore, evidence shows that the impacts of flooding on agriculture are comparable to those of drought, making a focus on flooding even more urgent.

Five reasons stand out as to why policymakers must pay attention to intensifying flooding events in the Midwest and their consequences for Midwestern agriculture.

First, the U.S. Midwest region is central and backbone of the American Nation’s food and energy systems. In 2024, Illinois, Iowa, and Minnesota alone produced more than half of the nation’s corn and soybeans. Furthermore, the importance of Midwest grown crops like corn extends beyond food and livestock feed. Data evidence shows that over 40% of U.S. grown corn has been used for ethanol production. When flooding disrupts Midwestern agriculture, the consequenses can reach beyond our food system and into America’s energy systems.

Second, flooding not only threatens crop production, but it also negatively impacts soil, soil functions, quality and countless number soil dwelling species including earthworms, and beneficial soil microbes, which are foundational ingredients to resilient agricultural production and functioning agroecosystems. These consequenses can persist long after flooding waters have receded, potentially affecting crop growth and productivity in subsequent seasons.

Third, flooding imposes costs on the insurance industry and other stakeholders supporting Midwest agriculture. From 1989 to 2020, excess moisture was the fastest-growing cause of loss reported to the USDA Risk Management Agency, increasing in 97 percent of the counties reporting, while total inflation-adjusted crop insurance indemnities rose 374 percent.

Of the $21.94 billion in crop and rangeland losses in 2023, nearly $10 billion was not covered by RMA programs, and excessive precipitation, flooding, and hurricanes accounted for $3.99 billion of the total. These costs also affect the businesses that transport crops: when flooding disrupts roads, rails, and rivers serving local grain elevators, those elevators pay farmers about 24 cents less per bushel for corn and 32 cents less per bushel for soybeans.

Fourth, our models are most confident that spring precipitation will increase by ~25-50% by the late century. However, single-day extreme precipitation events and excess summer precipitation are less predictable; one such event was the recent flash flooding across the Midwestern corridor this August.

This is especially concerning given that crops are in the reproductive stage and close to harvest, when farmers have already incurred the costs of this season’s crops and crops may have been affected by wet soil earlier in the season.

Waterlogging at reproductive stages has been estimated globally to reduce yields by 41.9 percent, compared with 34.8 percent at vegetative stages. Fields already stressed by wet soils earlier in the season may be damaged by both events. The loss in crop yields could be catastrophic for an already vulnerable sector.

Fifth, current policies are not keeping pace with the changing timing of flooding events. Although the United States Department of Agriculture has put in place several Federal programs to assist farmers, including prevented planting coverage, disaster and conservation assistance, and crop insurance, and continues to update these programs, many of these work best for flooding that happens early in the growing season rather than for flooding that devastates established crops later in the growing season.

The recent flooding events occurred in August, when crops including corn and soybeans are well established, and there is an urgent need for policymakers to reassess existing policies to ensure that farmers are shielded from production losses, income disruptions, and other economic costs that arise when flooding occurs late in the season.

American policymakers cannot afford to overlook or underestimate the extensive, devastating impacts of flooding on agriculture and the stakeholders who support the agricultural sector.

The consequences of flooding extend far beyond damaged roads and infrastructure. They reach America’s farmlands, the soul of America’s food supply, a sector already affected by rising fuel costs and fertilizer shortages, and may be compounded by supply-chain disruptions caused by flooding, as in 2019.

Policymakers must seize the opportunity to re-examine whether existing policies and recent investments, including the $700 million pilot program to support regenerative agriculture practices, can help the Midwest region and its farmlands meet the challenges brought about by increasing flooding and other severe weather events. Where policies fall short, policy makers must create new ones. Time is of essence.

Esther Ngumbi, PhD, is an Associate Professor in the Department of Entomology at the University of Illinois Urbana Champaign.

Christy Gibson, PhD, is an Illinois Distinguished Postdoctoral Scholar in the Department of Crop Sciences at the University of Illinois Urbana-Champaign, where she studies how floods and droughts reshape farming systems and the ecosystems that sustain them

Categories: Africa

Fishers’ Organisations in India Demand Recognition From FAO

Africa - INTER PRESS SERVICE - Thu, 27/08/2026 - 15:29
India is ranked the second-largest fish-producing nation globally, accounting for around 8 percent of global output. The fisheries sector in India accounts for nearly 7.43 percent of Agricultural Gross Value Added (GVA), the highest (independent) share among the agriculture and allied sectors. According to government statistics, India’s fish output doubled from 95.79 lakh tonnes in […]
Categories: Africa

Nepal’s ‘Himalayan Tsunami’ Is a Warning for the Whole Region

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 15:22
Melting ice, unstable terrain, landslides, river blockages, sudden lake releases, and extreme weather can all combine in unpredictable ways.

Trump espère peut-être que les sanctions feront pression sur le régime iranien, mais ses dirigeants parient sur le contraire.

BBC Afrique - Thu, 27/08/2026 - 14:59
Les États-Unis qualifient ces nouvelles sanctions de « jour J économique », mais les dirigeants de Téhéran ont déjà survécu à des restrictions par le passé.
Categories: Afrique

SCO at 25: Institutionalizing Coexistence Without Convergence

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 14:50
In an international system increasingly characterized by strategic distrust, contested borders, fragmented and overlapping alignments, the capacity to communicate with one’s rivals remains critical for conflict management.

Warum sich die Golfmonarchien trotz des Irankriegs nicht von den USA lösen

SWP - Thu, 27/08/2026 - 14:45

Am 7. August unterzeichneten Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan in Mekka ein neues Verteidigungsabkommen. Dieser sogenannte Mekka-Pakt wirft die Frage auf, ob sich die Golfmonarchien sicherheitspolitisch von den USA lösen könnten. Die Erfahrungen des Irankriegs machen eine solche Neuorientierung plausibel: Trotz ihrer jahrzehntelangen Partnerschaft mit Washington sind die Golfmonarchien Ziel iranischer Drohnen- und Raketenangriffe geworden – mit erheblichen Schäden an der regionalen Energieinfrastruktur und massiven Einschränkungen der Energieexporte durch die weitgehende Schließung der Straße von Hormus. Ihre Sicherheitsinteressen, so scheint es, werden beim Vorgehen der Trump-Regierung kaum berücksichtigt. Dennoch sprechen drei Gründe gegen ein Ende ihrer engen Bindung an Washington.

Grenzen einer Neuorientierung

Erstens fehlt den Golfmonarchien eine Alternative zu den USA als Schutzmacht. Die Staaten verfolgen durchaus unterschiedliche außen- und sicherheitspolitische Strategien. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass keiner ihrer übrigen Partner bereit oder in der Lage ist, die Rolle der USA zu übernehmen: China wahrte im Krieg Neutralität, Russland hielt an seinen engen Beziehungen zu Teheran fest und die Türkei und Pakistan boten keine nennenswerte militärische Unterstützung. Der Mekka-Pakt dürfte daran wenig ändern: Beistandsversprechen allein schaffen keinen verlässlichen Schutz. Auch der Ausbau der emiratisch-israelischen Militärkooperation ersetzt die amerikanische Sicherheitspräsenz nicht. 

Zweitens reicht die militärische Abhängigkeit von den USA weit über deren Truppenpräsenz hinaus. US-amerikanische Abwehrsysteme wie Patriot und THAAD waren für die Abwehr iranischer Angriffe unverzichtbar. Zentrale militärische Fähigkeiten der Golfstaaten hängen von US-Technologie, Ersatzteilen, Wartung und Ausbildung ab. Diese gewachsene technische und institutionelle Abhängigkeit ließe sich nur über Jahrzehnte und mit erheblichem Aufwand auflösen.

Drittens schaffen auch enge wirtschaftliche Verflechtungen Pfadabhängigkeiten. China ist inzwischen zwar der größte Handelspartner der Golfstaaten. Eine systematische Abkehr vom US-Dollar bei Energieexporten ist jedoch nicht erkennbar. Allein ihre Staatsfonds haben schätzungsweise zwei Billionen US-Dollar in den USA angelegt. Auch wirtschaftlich wäre eine Entkopplung daher langwierig und kostspielig.

Ausbau der Einflusskanäle

Vor diesem Hintergrund dürften die Kriegserfahrungen weniger zu einer Abkehr von der amerikanisch geprägten Sicherheitsordnung als vielmehr zum Versuch führen, den eigenen Einfluss innerhalb dieser Ordnung zu stärken. Insbesondere Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar verfügen seit Jahrzehnten über hervorragende Zugänge nach Washington und die Ressourcen, diese auszubauen.

Neben der Pflege ihrer Beziehungen zu Präsident Trump, dessen Familienunternehmen allein 2025 Zahlungen von rund 300 Millionen US-Dollar aus den Golfstaaten erhielten, könnten sie ihre Lobbyarbeit intensivieren und ihre Kontakte im Kongress sowie im politischen und medialen Ökosystem der USA verstärkt nutzen – auch über Parteigrenzen hinweg. Vor allem aber dürften die wirtschaftlichen Verflechtungen weiter ausgebaut werden. 

Im Investitionsverhalten der Staatsfonds zeichnet sich jedenfalls bislang keine grundlegende Abkehr vom US-Markt ab: Im ersten Halbjahr 2026 entfiel knapp die Hälfte des zugesagten Kapitals auf Geschäfte in den USA. Partnerschaften mit Technologie- und Finanzunternehmen wie Microsoft, Nvidia, Oracle und BlackRock schaffen nicht nur wirtschaftlichen Nutzen. Sie begründen zugleich bei einflussreichen US-Unternehmen ein wirtschaftliches Interesse an stabilen Beziehungen zu den Golfstaaten und können so deren politischen Anliegen in Washington mehr Gewicht verleihen.

Ob die Golfmonarchien ihre Interessen in Washington künftig besser durchsetzen können, bleibt abzuwarten.Wirtschaftliche Verflechtungen und persönliche Zugänge garantieren nicht, dass amerikanische Entscheidungen ihren Interessen entsprechen. Hinzu kommt, dass zwischenstaatliche Differenzen und regionale Rivalitäten ein gemeinsames Auftreten der Monarchien in Washington bislang verhindern. Hinweise auf die Reichweite ihres Einflusses könnten Prozesse wie die Umsetzung des Ende Juli vereinbarten US-saudischen Atomabkommens liefern. Doch selbst begrenzte Erfolge dürften angesichts fehlender Alternativen kaum zur grundsätzlichen Abkehr von den USA führen. Deutschland und seine europäischen Partner sollten aus dem Vertrauensverlust der Golfmonarchien gegenüber Washington daher nicht auf eine solche Abkehr schließen. Eine engere Zusammenarbeit mit Europa dürfte für die Golfmonarchien weiterhin vor allem eine Ergänzung ihrer amerikanischen Partnerschaft sein, nicht deren Ersatz.

AI, Scams, the Law, and Governance: A Conversation With David Tan

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 13:56
How are Southeast Asia's governments facing up to the challenges of AI?

Rahul Gandhi Ushers a New Style of Youth-Centric Politics in India

TheDiplomat - Thu, 27/08/2026 - 13:29
From being mocked for being inexperienced and incompetent, he is now emerging a sought-after leader of India’s youth.

Wrexham clinch signing of Man City's Kabore

BBC Africa - Thu, 27/08/2026 - 12:30
Championship club Wrexham have completed the signings of right wing-back Issa Kabore from Manchester City and left-back Jacques Ekomie from Angers.
Categories: Africa

5 aliments africains que la science considère comme excellents pour la santé

BBC Afrique - Thu, 27/08/2026 - 12:03
Du Moringa au Fonio, en passant par le Baobab, le Sorgho ou le Teff, plusieurs aliments africains sont réputés pour leur richesse nutritionnelle. Certains sont même qualifiés de « superaliments », en raison de leur forte concentration en nutriments et des vertus dont ils regorgent.
Categories: Afrique

'If you started running, they shot you' - inside Nigeria's growing kidnapping crisis

BBC Africa - Thu, 27/08/2026 - 11:56
Many communities are living in fear of being kidnapped for ransom as the crisis spreads further south.
Categories: Africa

Que faire de la dette ?

Le Monde Diplomatique - Thu, 27/08/2026 - 11:53
Annuler la dette ou la mettre « au frigo » ? La querelle paraît technique. Elle est politique. Aux « Amfis », M. Matthieu Pigasse a repris la proposition d'effacer quelque 700 milliards d'euros détenus par l'Eurosystème. L'idée avait agité la gauche en 2021 — et séduit certains investisseurs. (…) / , , , , , ,

"Elle a été mes yeux" : À Rock en Seine, des concerts audiodécrits pour "partager les émotions"

France24 / France - Thu, 27/08/2026 - 11:49
Pour la première fois cette année, quatre concerts seront proposés en audiodescription au festival Rock en Seine, en banlieue parisienne. Une innovation qui permet aux personnes malvoyantes ou non voyantes de profiter elles aussi du spectacle.
Categories: France

Harlequins snap up Zimbabwe winger Sigauke

BBC Africa - Thu, 27/08/2026 - 11:28
Harlequins sign Zimbabwe's "real handful" of a winger Edward Sigauke, who will join the club next week.
Categories: Africa

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