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Ernährung von morgen: Ernährungssysteme vom Teller aus rückwärts gestalten

Bonn, 5. Oktober 2026. Ernährungssysteme müssen gesunde und erschwingliche Ernährung gewährleisten. Doch wie? Die Antwort liegt im „Reverse Engineering“ – vom Teller aus rückwärts durch Produkte, Wertschöpfungsketten und über geografische Grenzen hinweg.

Anlässlich des Welternährungstags ruft die FAO dazu auf: „Heute innovativ sein. Morgen ernähren“ – indem wir zukunftsorientierte Lösungen mit traditionellem Wissen verbinden, um vielfältige, sichere und nährstoffreiche Ernährung innerhalb der planetarischen Grenzen zu gewährleisten. Der Zeitpunkt ist bezeichnend: Wenige Wochen zuvor hatte der Bericht der Vereinten Nationen „State of Food Security and Nutrition in the World (SOFI) 2026“ aufgezeigt, warum diese Verbindung so wichtig ist. Der weltweite Hunger ist zum dritten Mal in Folge zurückgegangen, doch etwa jeder Dritte kann sich nach wie vor keine gesunde Ernährung leisten. Nicht, weil wir zu wenig produzieren: Unsere Systeme machen nährstoffreiche, nachhaltige Ernährung zum Privileg statt zur erschwinglichen Standardoption.

Das ist nichts Neues. Im Dezember 2025 wurde in dieser Kolumne argumentiert, dass die Agrarpolitik über Produktionsanreize hinausgehen und einen stärkeren Schwerpunkt darauf legen sollte, nachhaltige Ernährung zugänglich zu machen. Der diesjährige SOFI-Bericht greift dieses Argument direkt auf und belegt, wie weit die aktuelle Politik von diesem Ziel entfernt ist – und warum „Reverse Engineering“ eine Antwort bietet.

Entscheidend ist nicht nur, wie viel Nahrung produziert wird, sondern ob daraus eine Ernährung entsteht, die sich die Menschen leisten können und die sie auch essen möchten. Statt von einer Technologie auszugehen und auf veränderte Essgewohnheiten zu hoffen, beginnt „Reverse Engineering“ mit dem gewünschten Ergebnis – einer gesunden, nachhaltigen, erschwinglichen und kulturell angemessenen Ernährung – und arbeitet von dort rückwärts über Produkte, Wertschöpfungsketten und Regionen.

Auf der Produktebene müssen Lebensmittel nährstoffreich und erschwinglich sein. Laut SOFI-Bericht machen tierische Lebensmittel, Obst und Gemüse fast 70 % der Kosten einer gesunden Ernährung aus: stärkehaltige Grundnahrungsmittel liefern zwar günstig Kalorien, reichen für eine vielfältige Ernährung jedoch nicht aus. Reverse Engineering setzt bei dieser Lücke an. Viele Kulturen und Küchen nutzen bereits Pilze, Insekten und Algen sowie fermentierte Lebensmittel, die billiger und nachhaltiger sind als industriell hergestellte oder tierische Proteine. Biofortifizierte orangefleischige Süßkartoffeln folgen derselben Logik bei Mikronährstoffen: Gezielt gegen dokumentierten Vitamin-A-Mangel gezüchtet, könnten sie die damit verbundene Krankheitslast in Subsahara-Afrika um bis zu 41 % senken.

Entlang der Wertschöpfungskette verschärft sich das Problem der Erschwinglichkeit noch weiter. Verarbeitung, Lagerung, Transport und Großhandel machen 70 bis 75 % des Verbraucherpreises aus, was bedeutet, dass die Erschwinglichkeit also eher nach als auf dem Bauernhof entschieden wird. Reverse Engineering bedeutet hier, nachzuverfolgen, wie jede Stufe die Verbraucherpreise beeinflusst und wer die Kosten trägt, die sich darin nicht widerspiegeln. Laut einer Studie von 2026 zu ostafrikanischen Kaffee-Wertschöpfungsketten machen versteckte Kosten – vor allem das den Kleinbauern vorenthaltene Einkommen – 70–125 % des Erzeugerpreises aus. Ein True-Cost-Accounting-Ansatz macht sichtbar, dass solche Kosten oft woanders bezahlt werden, etwa von Gesundheitssystemen oder der Umwelt. Die Reaktion hängt dann davon ab, wo sie entstehen: Lücken zum existenzsichernden Einkommen erfordern eine Vergütung der Produzenten, Umweltschäden andere Maßnahmen.

Auf geografischer Ebene verlagert sich das Ziel von Erschwinglichkeit zu Resilienz: Schocks abfedern, ohne dass die Preise in die Höhe schnellen. Reverse Engineering geht hier von lokaler ökologischer Tragfähigkeit und Klimarisiken aus und plant rückwärts – hin zu klimaresilienten Kulturpflanzen, Kreislaufinfrastruktur und Handelsintegration, die Angebot – und Preise – stabil halten, wenn Schocks eintreten. Das UN-Expertengremium für Ernährungssicherheit und Ernährung (HLPE-FSN) nennt dies „Bouncing Forward“ statt „Bouncing Back“: die Neugestaltung der Struktur, sodass Schocks nicht mehr zu Preisspitzen führen. Genau das tat Belo Horizonte in Brasilien 1993: Nach einer Wirtschaftskrise mit stark steigenden Lebensmittelpreisen ersetzte die Stadt die Krisenmaßnahmen durch eine strukturelle Politik des Rechts auf Nahrung mit Preisobergrenzen und Direktverkäufen vom Landwirt an den Verbraucher.

Nichts davon funktioniert, wenn die Zielernährung für Menschen festgelegt wird statt gemeinsam mit ihnen. Essgewohnheiten werden durch das Lebensmittelumfeld geprägt – was in der Nähe angebaut, verkauft, erschwinglich und sichtbar ist. Zudem sind in den meisten Teilen der Welt die Haushalte, die als „Verbraucher“ gesünderer Ernährung angesprochen werden, zugleich die Produzenten im selben System.

„Heute innovieren, morgen ernähren“ gelingt nur, wenn Innovation heißt, das System auf allen Ebenen gemeinsam neu zu gestalten. Ernährungssysteme per Reverse Engineering umzubauen – ausgehend von der Ernährung, die wir tatsächlich brauchen, rückwärts durch die Wertschöpfungsketten, eingebettet in lokale Gegebenheiten – ist langsamer und weniger fotogen als ein verkündeter Durchbruch. Doch genau das schließt die Lücke zwischen dem, was wir produzieren, und der nachhaltigen, vielfältigen Ernährung, die sich die Menschen leisten können.

The Triumph of Tech-Fueled Propaganda

Foreign Affairs - Mon, 05/10/2026 - 10:00
America isn’t ready for the next wave of foreign influence operations.

China’s Long Twilight

Foreign Affairs - Mon, 05/10/2026 - 10:00
Demographic decline, political paralysis, and the fate of great powers.

Ernährung von morgen: Ernährungssysteme vom Teller aus rückwärts gestalten

Bonn, 5. Oktober 2026. Ernährungssysteme müssen gesunde und erschwingliche Ernährung gewährleisten. Doch wie? Die Antwort liegt im „Reverse Engineering“ – vom Teller aus rückwärts durch Produkte, Wertschöpfungsketten und über geografische Grenzen hinweg.

Anlässlich des Welternährungstags ruft die FAO dazu auf: „Heute innovativ sein. Morgen ernähren“ – indem wir zukunftsorientierte Lösungen mit traditionellem Wissen verbinden, um vielfältige, sichere und nährstoffreiche Ernährung innerhalb der planetarischen Grenzen zu gewährleisten. Der Zeitpunkt ist bezeichnend: Wenige Wochen zuvor hatte der Bericht der Vereinten Nationen „State of Food Security and Nutrition in the World (SOFI) 2026“ aufgezeigt, warum diese Verbindung so wichtig ist. Der weltweite Hunger ist zum dritten Mal in Folge zurückgegangen, doch etwa jeder Dritte kann sich nach wie vor keine gesunde Ernährung leisten. Nicht, weil wir zu wenig produzieren: Unsere Systeme machen nährstoffreiche, nachhaltige Ernährung zum Privileg statt zur erschwinglichen Standardoption.

Das ist nichts Neues. Im Dezember 2025 wurde in dieser Kolumne argumentiert, dass die Agrarpolitik über Produktionsanreize hinausgehen und einen stärkeren Schwerpunkt darauf legen sollte, nachhaltige Ernährung zugänglich zu machen. Der diesjährige SOFI-Bericht greift dieses Argument direkt auf und belegt, wie weit die aktuelle Politik von diesem Ziel entfernt ist – und warum „Reverse Engineering“ eine Antwort bietet.

Entscheidend ist nicht nur, wie viel Nahrung produziert wird, sondern ob daraus eine Ernährung entsteht, die sich die Menschen leisten können und die sie auch essen möchten. Statt von einer Technologie auszugehen und auf veränderte Essgewohnheiten zu hoffen, beginnt „Reverse Engineering“ mit dem gewünschten Ergebnis – einer gesunden, nachhaltigen, erschwinglichen und kulturell angemessenen Ernährung – und arbeitet von dort rückwärts über Produkte, Wertschöpfungsketten und Regionen.

Auf der Produktebene müssen Lebensmittel nährstoffreich und erschwinglich sein. Laut SOFI-Bericht machen tierische Lebensmittel, Obst und Gemüse fast 70 % der Kosten einer gesunden Ernährung aus: stärkehaltige Grundnahrungsmittel liefern zwar günstig Kalorien, reichen für eine vielfältige Ernährung jedoch nicht aus. Reverse Engineering setzt bei dieser Lücke an. Viele Kulturen und Küchen nutzen bereits Pilze, Insekten und Algen sowie fermentierte Lebensmittel, die billiger und nachhaltiger sind als industriell hergestellte oder tierische Proteine. Biofortifizierte orangefleischige Süßkartoffeln folgen derselben Logik bei Mikronährstoffen: Gezielt gegen dokumentierten Vitamin-A-Mangel gezüchtet, könnten sie die damit verbundene Krankheitslast in Subsahara-Afrika um bis zu 41 % senken.

Entlang der Wertschöpfungskette verschärft sich das Problem der Erschwinglichkeit noch weiter. Verarbeitung, Lagerung, Transport und Großhandel machen 70 bis 75 % des Verbraucherpreises aus, was bedeutet, dass die Erschwinglichkeit also eher nach als auf dem Bauernhof entschieden wird. Reverse Engineering bedeutet hier, nachzuverfolgen, wie jede Stufe die Verbraucherpreise beeinflusst und wer die Kosten trägt, die sich darin nicht widerspiegeln. Laut einer Studie von 2026 zu ostafrikanischen Kaffee-Wertschöpfungsketten machen versteckte Kosten – vor allem das den Kleinbauern vorenthaltene Einkommen – 70–125 % des Erzeugerpreises aus. Ein True-Cost-Accounting-Ansatz macht sichtbar, dass solche Kosten oft woanders bezahlt werden, etwa von Gesundheitssystemen oder der Umwelt. Die Reaktion hängt dann davon ab, wo sie entstehen: Lücken zum existenzsichernden Einkommen erfordern eine Vergütung der Produzenten, Umweltschäden andere Maßnahmen.

Auf geografischer Ebene verlagert sich das Ziel von Erschwinglichkeit zu Resilienz: Schocks abfedern, ohne dass die Preise in die Höhe schnellen. Reverse Engineering geht hier von lokaler ökologischer Tragfähigkeit und Klimarisiken aus und plant rückwärts – hin zu klimaresilienten Kulturpflanzen, Kreislaufinfrastruktur und Handelsintegration, die Angebot – und Preise – stabil halten, wenn Schocks eintreten. Das UN-Expertengremium für Ernährungssicherheit und Ernährung (HLPE-FSN) nennt dies „Bouncing Forward“ statt „Bouncing Back“: die Neugestaltung der Struktur, sodass Schocks nicht mehr zu Preisspitzen führen. Genau das tat Belo Horizonte in Brasilien 1993: Nach einer Wirtschaftskrise mit stark steigenden Lebensmittelpreisen ersetzte die Stadt die Krisenmaßnahmen durch eine strukturelle Politik des Rechts auf Nahrung mit Preisobergrenzen und Direktverkäufen vom Landwirt an den Verbraucher.

Nichts davon funktioniert, wenn die Zielernährung für Menschen festgelegt wird statt gemeinsam mit ihnen. Essgewohnheiten werden durch das Lebensmittelumfeld geprägt – was in der Nähe angebaut, verkauft, erschwinglich und sichtbar ist. Zudem sind in den meisten Teilen der Welt die Haushalte, die als „Verbraucher“ gesünderer Ernährung angesprochen werden, zugleich die Produzenten im selben System.

„Heute innovieren, morgen ernähren“ gelingt nur, wenn Innovation heißt, das System auf allen Ebenen gemeinsam neu zu gestalten. Ernährungssysteme per Reverse Engineering umzubauen – ausgehend von der Ernährung, die wir tatsächlich brauchen, rückwärts durch die Wertschöpfungsketten, eingebettet in lokale Gegebenheiten – ist langsamer und weniger fotogen als ein verkündeter Durchbruch. Doch genau das schließt die Lücke zwischen dem, was wir produzieren, und der nachhaltigen, vielfältigen Ernährung, die sich die Menschen leisten können.

DIGITAL 08 H : le verdict

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 09:56

DIGITAL 08H : Avez-vous tenté votre chance ?

Le tirage DIGITAL 08H N°238 a livré son verdict !
Lundi 05 Octobre 2026

Avez-vous joué ?

Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?

RÉSULTAT : 27 • 49• 65 • 33 • 25

Félicitations aux heureux gagnants !

Pas encore cette fois ? Gardez le sourire.

Rendez-vous à 11H pour le prochain tirage.

Jouez dans les points de vente ou : Tapez *590# ou rendez-vous sur lnbloto.bj

Jouez avec modération et responsabilité. Le jeu doit rester un plaisir.

A TOI DE JOUER #XòGbɔnAlɔkpaVo

#LNBSA #JeuResponsable #LaChanceAvecModération
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Categories: Afrique

Wadagni reçu à l'Élysée ce lundi

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 09:55

Le président de la République, Son Excellence Romuald Wadagni est annoncé au cabinet du président français, Emmanuel Macron, ce lundi 5 octobre 2026. Cette rencontre avec son homologue français s'inscrit dans le cadre du renforcement de la coopération vieille de plusieurs décennies entre le Bénin et la France.

Romuald Wadagni fait sa première visite officielle à Paris. Il sera reçu dans ce cadre par son homologue français ce lundi 5 octobre 2026.
Cette entrevue prévue pour 9h, heure du Bénin selon nos sources, devrait permettre aux deux dirigeants d'aborder l'état des relations entre la France et le Bénin, ainsi que plusieurs dossiers d'intérêt commun. Les échanges devraient notamment porter sur la coopération bilatérale et les priorités partagées entre Paris et Cotonou.
La rencontre intervient dans un contexte où les relations franco-béninoises continuent d'évoluer, avec des enjeux liés notamment à la coopération économique, au développement, à la sécurité et aux échanges entre les deux pays.
Au-delà des questions bilatérales, l'entretien pourrait également être l'occasion pour Emmanuel Macron et Romuald Wadagni d'échanger sur des questions régionales et internationales présentant un intérêt pour le Bénin et la France.
La rencontre à l'Élysée sera ainsi suivie avec attention à Cotonou comme à Paris, alors que les deux pays cherchent à consolider leur dialogue et à définir de nouvelles perspectives de coopération.

F. A. A.

Categories: Afrique

Présidentielle 2027 : Jean-Luc Mélenchon cherche à attiser la fureur lycéenne

Le Figaro / Politique - Mon, 05/10/2026 - 09:53
DÉCRYPTAGE - Le quadruple candidat, jusque-là soucieux de se montrer plus fédérateur, renoue avec sa stratégie de conflictualisation et assume de mener une campagne « à coups de marteau ».
Categories: France

Diese Lücke der Wiedervereinigung wird zu oft übersehen

Private Vermögen sind zwischen Ost und West sehr ungleich verteilt. Die Kluft droht weiter zu wachsen. Es sei denn, die Politik ändert etwas Grundlegendes., Die vergangenen 36 Jahre waren wirtschaftlich eine große Erfolgsgeschichte für Ostdeutschland, auch wenn häufig der gegenteilige Eindruck vermittelt wird. Beschäftigung, Löhne, Einkommen und Lebensstandard haben sich fast überall im Osten dem Westen angenähert. Zwar liegt das durchschnittlich ...

Les attentes du Gouvernement à l'égard des communes

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 09:00

Le ministre de la décentralisation et de la gouvernance locale a procédé, vendredi 2 octobre 2026, à l'installation du nouveau bureau de l'Association Nationale des Communes du Bénin (ANCB). Janvier YAHOUEDEOU a invité les acteurs territoriaux à renforcer leur coopération et les citoyens à participer davantage au développement de leurs communes.

Luc GNACADJA, président de l'ANCB et son bureau installés, vendredi 2 octobre 2026. Procédant à leur installation officielle, le ministre de la décentralisation et de la gouvernance locale, a rappelé les attentes du gouvernement à l'égard de la nouvelle équipe.

Une action territoriale davantage coordonnée
Selon Janvier YAHOUEDEHOU, les communes ne peuvent plus envisager leur développement de manière isolée. L'État, les communes, les Préfectures, les Pôles de développement territorial et l'ANCB disposent de responsabilités distinctes, mais leurs interventions doivent converger vers un objectif commun : l'amélioration des conditions de vie des populations. « Nous avons une même population à servir. C'est cela qui doit nous rassembler », a-t-il indiqué.
Dans cette logique, l'ANCB est appelée à jouer un rôle d'accompagnement auprès des communes, notamment en favorisant le partage d'expériences et la coopération entre collectivités. Elle devra également contribuer à faire de la nouvelle organisation territoriale, un levier supplémentaire pour le développement local.

La participation citoyenne au cœur du développement local
Le ministre a également insisté sur l'importance de la participation des citoyens. Selon lui, la qualité des institutions, des textes et des projets publics ne suffit pas, à elle seule, à garantir un développement local durable. Les citoyens doivent pouvoir s'informer sur l'action de leur commune, interpeller les autorités locales, faire connaître leurs préoccupations et prendre part aux efforts collectifs. Cette responsabilité concerne notamment la propreté des villes, la préservation du cadre de vie, le respect des équipements publics et l'observation des règles communes. L'action des pouvoirs publics doit ainsi être accompagnée par des comportements individuels responsables.

« L'État, c'est d'abord moi »
Pour illustrer cette approche, le ministre a rappelé un message du président de la République, Romuald WADAGNI, lors de la présentation du cadrage des Pôles de développement territorial, le 23 septembre dernier.
Le chef de l'État avait notamment évoqué le cas d'un sachet abandonné sur la voie publique : un citoyen qui le ramasse et le dépose dans une poubelle contribue directement à la préservation de son environnement.

Pour Janvier YAHOUEDEOU, cet exemple renvoie à une conception plus large de la citoyenneté. L'intérêt collectif concerne chaque citoyen, qui ne doit pas systématiquement attendre l'intervention de l'État ou de la commune lorsqu'il peut lui-même contribuer à résoudre un problème.
C'est dans cette perspective que le ministre a présenté le concept « L'État, c'est d'abord moi », inscrit dans la feuille de route du ministère de la décentralisation et de la gouvernance locale.
Cette formule traduit un principe de responsabilité partagée. Le citoyen n'est pas uniquement bénéficiaire de l'action publique : il en est également un acteur. L'État doit assumer ses responsabilités, tout comme les communes, tandis que les citoyens doivent également prendre leur part dans le développement de leur territoire et du pays.

Trois objectifs pour le nouveau bureau de l'ANCB
S'adressant au nouveau président de l'ANCB, Janvier YAHOUEDEHOU a appelé l'Association à devenir une institution « qui rassemble, qui propose, qui accompagne et qui aide nos communes à progresser ». Il a, par ailleurs, identifié trois principaux résultats permettant d'apprécier les progrès réalisés au terme du mandat du nouveau bureau : franchir une nouvelle étape à la décentralisation, rendre les 77 communes plus efficaces, plus responsables et plus performantes, et surtout améliorer concrètement les conditions de vie des populations.
Pour le ministre, c'est cette amélioration du quotidien des citoyens qui constituera, en définitive, le principal critère d'évaluation de l'action engagée.

F. A. A.

Categories: Afrique

L'arrivée et les gains du TIERCE/QUARTE/QUINTE+

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 08:50

La Loterie Nationale du Bénin vous donne les résultats du TIERCE / QUARTE/ QUINTE+ DU DIMANCHE 04 OCTOBRE 2026

Arrivée de la course : 01-07-16-10-09
Tous Partants

TIERCE
Gain dans l'Ordre : 42.700 FCFA (13)
Gain dans le Désordre : 8.500 FCFA (37)

QUARTE
Gain dans l'Ordre : 365.400 FCFA (01)
Gain dans le Désordre : 30.400 FCFA (05)

QUINTE+
Gain dans l'Ordre : NEANT (00)
Gain dans le Désordre : 33.600 FCFA (12)
Bonus : 5.250 FCFA (50)

PARI SIMPLE / PARI COUPLE
01 Gagnant : 1.500 FCFA (02)
01 Placé : 1.500 FCFA (02)
07 Placé : NEANT (00)
16 Placé : NEANT (00)
01-07 Gagnant : 27.750 FCFA (01)
01-07 Placé : 5.750 FCFA (12)
01-16 Placé : 2.250 FCFA (30)
07-16 Placé : 8.500 FCFA (08)

MASSE PARTAGÉE : 2.290.950 FCFA

MONTANT DU JACKPOT DU VENDREDI 09 OCTOBRE 2026 : 404.794 FCFA

MONTANT DE LA TIRELIRE DU MARDI 27 OCTOBRE 2026 : NEANT

CAGNOTTE « 4+1 » ORDRE DU SAMEDI 10 OCTOBRE 2026 : 1.522.267 FCF

https://www.facebook.com/100069272119664/posts/1408034774848913/

Categories: Afrique

La combinaison gagnante du DIGITAL 20H

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 08:50

DIGITAL 20H : Avez-vous tenté votre chance ?

Le tirage DIGITAL 20H N°236 a livré son verdict !
Dimanche 04 Octobre 2026

Avez-vous joué ?

Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?

RÉSULTAT : 01 • 25 • 87 • 75 • 42

Félicitations aux heureux gagnants !

Pas encore cette fois ? Gardez le sourire.

Rendez-vous à 00H pour le prochain tirage.

Jouez dans les points de vente ou : Tapez *590# ou rendez-vous sur lnbloto.bj

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A TOI DE JOUER #XòGbɔnAlɔkpaVo

#LNBSA #JeuResponsable #LaChanceAvecModération

Categories: Afrique

Les numéros gagnants du DIGITAL O0 H

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 08:49

DIGITAL 00H : Avez-vous tenté votre chance ?
Le tirage DIGITAL 00H N°237 a livré son verdict !
Lundi 05 Octobre 2026

Avez-vous joué ?
Avez-vous misé sur vos numéros porte-bonheur ?

RÉSULTAT : 74 • 46 • 09 • 60 • 67

Félicitations aux heureux gagnants !

Pas encore cette fois ? Gardez le sourire.

Rendez-vous à 08H pour le prochain tirage.

Jouez dans les points de vente ou : Tapez *590# ou rendez-vous sur lnbloto.bj

Jouez avec modération et responsabilité. Le jeu doit rester un plaisir.

A TOI DE JOUER #XòGbɔnAlɔkpaVo

#LNBSA #JeuResponsable #LaChanceAvecModération

Categories: Afrique

La mairie fixe la grille tarifaire pour les services funéraires

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 08:45

La mairie de Savalou a adopté une nouvelle grille tarifaire pour plusieurs prestations communales, notamment celles liées aux affaires funéraires et aux manifestations dites bruyantes. La mesure, prise à travers la délibération 2026 N°5K/030 du 22 juillet 2026, précise également certaines pénalités applicables aux usagers.

La mairie de Savalou veut davantage encadrer et clarifier les coûts liés à plusieurs prestations offertes aux populations. À travers une délibération adoptée le 22 juillet 2026, le conseil communal a fixé de nouveaux tarifs concernant notamment les opérations d'inhumation, les concessions de fosses, les exhumations, mais aussi l'organisation de manifestations bruyantes.

Jusqu'à 500 000 FCFA pour une autorisation d'exhumation
La nouvelle grille prévoit plusieurs tarifs pour les prestations funéraires. Au cimetière communal, la concession d'une fosse, accompagnée du permis d'inhumation, est fixée à 100 000 FCFA pour un adulte et 50 000 FCFA pour un enfant de moins de 12 ans.
Dans les autres cimetières d'arrondissement, le coût de la concession est de 50 000 FCFA pour un adulte et 30 000 FCFA pour un enfant de moins de 12 ans. Pour une inhumation dans un cimetière religieux, l'autorisation est fixée à 20 000 FCFA pour un adulte et 10 000 FCFA pour un enfant.
Pour réserver une fosse au cimetière communal, le demandeur devra débourser la somme de 200 000 FCFA. L'autorisation d'élévation et d'aménagement d'une sépulture est fixée à 50 000 FCFA.
Parmi les prestations les plus coûteuses, figure l'autorisation d'exhumation, dont le tarif est fixé à 500 000 FCFA, sauf lorsqu'elle intervient sur réquisition ou pour cause d'utilité publique. L'autorisation d'incinération quant à elle, est fixée à 100 000 FCFA.

Des tarifs également pour les sépultures à domicile
La mairie a également prévu des frais pour l'érection d'une sépulture à domicile. Ils s'élèvent à 200 000 FCFA en milieu urbain et périurbain, contre 100 000 FCFA en milieu rural.
La conservation d'un corps à la morgue ainsi que son transport pour l'inhumation sont facturés à 5 000 FCFA.
Par ailleurs, une pénalité de 20 % du montant initial est fixée en en cas d'inhumation réalisée sans autorisation.

20 000 FCFA pour les manifestations bruyantes en zone urbaine
Les manifestations dites bruyantes sont également concernées par la nouvelle grille tarifaire. La taxe forfaitaire est fixée à 20 000 FCFA en milieu urbain et périurbain, et à 10 000 FCFA en milieu rural.
À travers cette décision, la mairie de Savalou entend préciser les conditions financières applicables à plusieurs services communaux et permettre aux usagers de mieux connaître les coûts des prestations sollicitées.

Categories: Afrique

LOTO STAR : les résultats du tirage de 18 H

24 Heures au Bénin - Mon, 05/10/2026 - 08:44

LES RÉSULTATS LOTO STAR S SONT LÀ !

TIRAGE N°119/26
Dimanche 04 Octobre 2026 (18H)

02 • 25 • 08 • 72 • 06

Félicitations aux heureux gagnants !

Pas encore gagné ? Gardez le sourire !

Rendez-vous au prochain tirage de 20H pour une nouvelle chance.

Jouez dans les centres de jeux ou en ligne : Tapez 590# ou lnbloto.bj
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A TOI DE JOUER #a
#LaChanceAvecModération

Categories: Afrique

Responsabilité collective, saisie des prestations sociales… Ce que contient la loi «casseurs payeurs» qui sera examinée au Sénat le 27 octobre

Le Figaro / Politique - Mon, 05/10/2026 - 08:33
DÉCRYPTAGE - L’examen de ce texte par le Sénat a été avancé au mois d’octobre. Il prévoit notamment une saisie des allocations familiales et des APL dans certains cas.
Categories: France

Japan’s Potential as a ‘Third Option’ for ASEAN

TheDiplomat - Mon, 05/10/2026 - 06:06
ASEAN is looking for a third partner. Japan fits the bill — if it plays its cards right

China/United States : The trouble with assessing US financial intelligence during the time of Trump

Intelligence Online - Mon, 05/10/2026 - 06:00
The next plenary meeting of the Financial Action Task Force (FATF), the intergovernmental organisation bringing together financial intelligence units from more than 40 countries worldwide, is due to take place in Paris on 26 October. It will be hosted by [...]
Categories: Defence`s Feeds

Lebanon/Monaco : Antoun Sehnaoui's Banque Richelieu Monaco caught up in Salamé affair

Intelligence Online - Mon, 05/10/2026 - 06:00
The vice is tightening on banker Antoun Sehnaoui, majority shareholder in Lebanese bank Société Générale de Banque au Liban (SGBL). [...]
Categories: Defence`s Feeds

Australia/China/France/India/UAE/United States : ODNI general counsel, Tracfin vs child sexual abuse, Australian-Indian dialogue, UNODC rivalry

Intelligence Online - Mon, 05/10/2026 - 06:00
United States – Intelligence community's general counsel resignsJay Clayton's reshuffle of the Office of the Director of National Intelligence (ODNI) [...]
Categories: Defence`s Feeds

Belarus/Russia/Ukraine : SBU identifies Belarus as hub for FSB's clandestine networks into Europe

Intelligence Online - Mon, 05/10/2026 - 06:00
Ukraine's SBU has identified several individuals responsible for recruiting and training operatives for covert operations sponsored by Moscow. Intelligence Online [...]
Categories: Defence`s Feeds

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